Letzte Klappe für SIMON - Dreharbeiten zur Bestsellerverfilmung nach Roman von Marianne Fredriksson in Schweden beendet


Berlin, 1. Juni 2010 - Am 31. Mai fiel die letzte Klappe am Set der deutsch-skandinavischen Koproduktion des Kinofilms SIMON (aka SIMON AND THE OAKS). An insgesamt 55 Drehtagen wurde in Schweden und Deutschland gefilmt, u.a. in Göteborg, Hamburg und Berlin.

Für die Verfilmung des weltweit bekannten Romans von Marianne Fredriksson konnte die schwedische Regisseurin Lisa Ohlin populäre Schauspieler aus Schweden und Deutschland zusammenbringen. In einer Hauptrolle ist Jan Josef Liefers als jüdischer Emigrant Ruben Lentov zu sehen, der für die Rolle eigens Schwedisch gelernt hat. Weiterhin präsentiert der Film von deutscher Seite Katharina Schüttler (Iza) und Hermann Beyer (Ernst Habermann). In der namengebenden Hauptrolle spielt Bill Skarsgård, jüngster Spross einer berühmten Schauspielerfamilie und Sohn von Stellan Skarsgård. Auch Helen Sjöholm, als Mutter von Simon, ist eine namhafte Größe auf Schwedens Bühnen und war u.a. im internationalen Kinohit WIE IM HIMMEL zu sehen.

„Die Dreharbeiten in den beiden Ländern und zu verschiedenen Jahreszeiten waren ein großes Abenteuer für Team und Schauspieler, die positive Energie dieser Zusammenarbeit ist den Filmszenen anzusehen“, freut sich das deutsche Produzenten-Team von SCHMIDTz KATZE FILMKOLLEKTIV Patrick Knippel, Steffen Reuter, Leander Carell und Marc-Daniel Dichant.

SIMON ist die epische Geschichte über die Freundschaft und Schicksalsgemeinschaft zweier Familien in Schwedens Göteborg in den vierziger und fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht Simon Larsson, der erfährt, dass er adoptiert wurde und einen jüdischen Vater aus Deutschland hat. Nach dem Krieg begibt sich Simon auf eine Reise, die ihn zu den Grundfragen des Lebens führt.

Die Regie für den aufwändigen Kinofilm hat die Schwedin Lisa Ohlin übernommen, die bereits in den USA, Norwegen und Frankreich gearbeitet hat und mit ihren Projekten SEEKING TEMPORARY WIFE (2003) und SEX, HOPE AND LOVE (2005) Erfolge vor allem an den heimatlichen Kinokassen und auf internationalen Festivals feierte.
Der mehrfach ausgezeichnete Kamermann Dan Laustsen (u.a. NIGHTWATCH, THE LEAGUE OF EXTRAORDINARY GENTLEMAN) zeichnet für die Bildgestaltung verantwortlich. Für die aufwendige Filmmusik konnte Annette Focks (u.a. KRABAT, VIER MINUTEN) gewonnen werden, die mehrfach für den Deutschen und Europäischen Filmpreis nominiert war und 2005 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde.

Kurzinhalt:
Simon lebt mit seinen Eltern am Rande Göteborgs. Seine Eltern, Karin und Erik Larsson, sind liebevolle und prinzipientreue, aber einfache Menschen. Simon hat oft das Gefühl, anders zu sein: Während sein Vater ein handfester Arbeiter ist, ist Simon ein Bücherwurm. In der Schule freundet sich Simon mit dem handwerklich begabten Isak an, Sohn des reichen Buchhändlers Ruben Lentov. Isaks Familie ist aus Nazi-Deutschland geflohen und hat in Schweden eine neue Heimat gefunden. Verbunden durch das Gefühl, anders zu sein, werden die Jungen enge Freunde. Vor dem Hintergrund des aufziehenden 2. Weltkrieges und der Schrecken der Judenverfolgung verflechten sich die Schicksale ihrer Familien über Jahrzehnte hinweg. Erst spät erfährt Simon, dass er adoptiert wurde. Nach dem Krieg macht er sich auf die Suche nach seinem Ursprung – eine Reise, die ihn verändern wird.

SIMON ist eine Produktion von SCHMIDTz KATZE FILMKOLLEKTIV, Steffen Reuter, Patrick Knippel, Marc-Daniel Dichant und Leander Carell, in Koproduktion mit dem dänischen Erfolgsproduzent Per Holst von ASTA FILM (u.a. Oscar und Goldene Palme für PELLE, DER EROBERER), dem Schweden Christer Nilson von GÖTA FILM (u.a. Golden Globe Nominierung für MARIA LARSSON´S EVERLASTING MOMENTS) sowie John M. Jacobsen und Sveinung Golimo von FILMKAMERATENE aus Norwegen (mit MAX MANUS haben sie kürzlich den erfolgreichsten norwegischen Film der letzten 25 Jahre produziert). In Deutschland wird SIMON von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, dem Medienboard Berlin-Brandenburg und dem Deutschen Filmförderfonds DFFF unterstützt.
Voraussichtlicher Kinostart ist Frühjahr 2011 im farbfilm verleih.